Nichts, was mit Shadowrun zu tun hat, aber immerhin mit Fantasy: John Asht demontiert sich gerade fröhlich selbst, nachdem eine Bloggerin es gewagt hat, sein Buch als nicht lesenswert zu empfinden und ihren entsprechenden Versuch nach 90 Seiten abgebrochen hat. Nun droht er mit Klage, schwadroniert dann auf seinem Blog über Wirtschaftskriminalität, etc. Dazu springt ihm dann auch gleich eine (oder vielleicht “die eine”?) Mitarbeiterin seines Kleinst-Verlages zur Seite, damit die schlechte Publicity möglichst gleich alle anderen Autoren des Verlags auch trifft.
Also, wer immer von euch auch mal professionell schreiben wollte: Hier lernt man, was es in Bezug auf “Umgang mit Kritik” alles zu vermeiden gilt, um nicht, wie John Asht, den Streisand-Effekt zu provozieren, der ihn mittlerweile bis in die Scienceblogs getragen hat… Natürlich interpretiert John Asht selbst das als Beweis, dass es eine Verschwörung gegen ihn gibt. Aus irgendeinem Grund versteht er nicht, dass nicht die negative Rezension oder sein Buch selbst ihm diese spontane Berühmtheit eingebracht haben (negative Bücher-Rezensionen gibt es wie Sand am Meer), sondern einzig und alleine seine Reaktion darauf… Nun ja, es gibt eben einen Grund, warum professionelle Verlage speziell ausgebildete Leute die Öffentlichkeits-Arbeit machen lassen – genau deshalb.
Nun ja, immerhin hat der Roder Verlag damit die (zweifelhafte) Ehre als einziger deutscher Verlag von mir aktiv boykottiert zu werden (ok, es gibt auch andere Verlage, von denen ich nichts kaufe, aber nur, weil die keine guten Bücher haben und nicht aus Prinzip, wie hier). Autoren, die ich nicht lese, gibts ja viele, aber nur bei wenigen lehne ich das aus Prinzip ab, wie bei John Asht nun